Als noch nicht jeder lesen und schreiben konnte, war Buchführung oft Schnitzarbeit. Hilfsmittel war das Kerbholz, ein Holzstab, in den die Daten von Schulden, Lieferungen und Leistungen geritzt wurden. Zum gegenseitigen Schutz vor Betrug kerbten Gläubiger und Schuldner bestimmte Symbole für ihre Transaktionen ein. Hoch verschuldet war also, wer „viel auf dem Kerbholz hatte“.
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